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Elba – Freitag

Nach einer kurzen Nacht und dem Gang zum Waschraum versammelten sich alle wie üblich um 9 Uhr in den Gemeinschaftszelten zum Frühstück, das vom Küchendienst vorbereitet worden war. Heute hatte Aila Geburtstag, Herr Autenrieth stimmte mit den Schülern „Happy Birthday “ an und das Team überreichte einen kleinen Geburtstagskuchen mit zwei Kerzen.

geburtstagstorte

Nach Frühstück und Abwasch war um 10:15 Abmarsch zum Bus. Zwei Schüler hatten sich vertrödelt, schafften es dann trotzdem, die Gruppe kurz vor dem Bus noch einzuholen – wie von den Lehrern erwartet. Pünktlich um halb elf startete die Fahrt nach Portoferraio zum Markt. Kleider, Sonnenbrillen, Schmuck und Mitbringsel wurden gekauft – oder es wurde nur das Gewusel und Gefeilsche auf dem Markt beobachtet. Es gab auch genügend Zeit zum Eisessen und zum Betrachten der Jachten im Hafen.

Auf dem Markt in Portoferraio © Wolfgang Autenrieth, Schalksburgschule

Danach teilten sich die Klassen zur Stadtbesichtigung auf. Raffael und Philipp vom Organistionsteam  führten sachkundig durch den Ort – die eine Gruppe links, die andere rechts herum.

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Stadtpalast von Kaiser Napoleon Bonaparte

IMG_5298 IMG_5302Vor dem Stadtpalast Napoleons trafen sich die Klassen das erste Mal wieder, danach wieder im Hafen.

Diese Fregatte ist ein mit modernster Technik ausgestatteter Nachbau eines historischen Segelschiffes - incl. passend gekleideter Besatzung

Die Gardesoldaten Napoleons hatten ein Treffen – man konnte eine ganze Menge Leute in historischen Uniformen sehen. Auch im Hafen lag ein historisches Segelschiff vor Anker – inclusive der „historischen“ Besatzung.

soldaten

Kurz vor 14 Uhr ging es mit dem Bus weiter nach Capolivieri – dem Ort, an dem wir am Abend zuvor bereits Eis gegessen hatten – um in kleinere Busse und einen Pickup umzusteigen, die uns zunächst zum Museum der Eisengewinnung auf Elba brachten. Dort erfuhren wir, wie die Bergleute im letzten Jahrhundert unter Lebensgefahr und im Akkord im Berg nach Erz gruben. Nachdem alle Schüler und Lehrer mit Schutzhelm ausgestattet waren, ging es auf einer staubigen, holprigen Schotterstraße weiter zur Eisenmine.

erzbergwerk

Vor der beeindruckenden Kulisse aus verrosteten und verfallenen Förderbändern und Sortieranlagen der Galleria del Ginevro stellten sich die Schüler zum Gruppenbild auf. Diese Erzmine war noch bis 1981 in Betrieb. Unsere Führerin erklärte den Unterschied zwischen Hämatit und Magnetit – den beiden vorwiegend geförderten Eisenerzen und berichtete über den Erzabbau. Dann marschierten wir im Gänsemarsch knapp einen Kilometer tief durch den Stollen in den Berg hinein. Es war feucht, kühl und mancher Schüler fühlte sich plötzlich im Computergame – unterirdisch, live und in 3D mitten im Abenteuer.

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Im Stollen der Galleria del Ginevro © Wolfgang Autenrieth, Schalksburgschule

Im Gänsemarsch durch den Stollen © Wolfgang Autenrieth, Schalksburgschule

In der ersten Höhle zweigte ein Weg in die Tiefe ab – dort ging es in Stollen, die bis zu 24 Meter unter dem Meeresspiegel tief in den Berg zum Magnetitvorkommen führten. Wir blieben knapp 6 Meter oberhalb N.N. und kamen nach einem Marsch an der goßen Magnetitkammer an – riesig! Das obere und das untere Ende dieser Höhle waren nicht zu sehen. Die zweite Höhlenkammer wurde durch Licht von oben erleuchtet.

Über die staubige Küstenstraße ging es zurück zum Museum, wo wir unsere Helme abgaben. Der Küchendienst bereitete das Abendessen vor – heute war Grillparty angesagt! Vier verschiedene Dips, Nudelsalat, Bruschetta-Salat, Eissalat, gebratene Kartoffeln und gebratene Zucchini waren als Beilagen vorbereitet.

DSC01984Auf dem Grill brutzelten Feigen im Speckmantel, Puten- und Schweineschnitzel sowie gegrillter Bauchpeck vor sich hin.

Unsere beiden Grillmeister Raffael und Jörn ©Wolfgang Autenrieth, Schalksburgschule

Zum Abschluss gab es noch alkoholfreie Cocktails an der „Cocktailbar“

cocktailbarAn der Cocktailbar

Anschließend teilten sich die Schüler in verschiedene Gruppen: Der Küchendienst spülte und räumte ab, die anderen spielten im Cafe des Campingplatzes Billard oder Tischfußball, andere setzten sich an den Strand. Gegen halb elf machte Herr Autenrieth die Schüler darauf aufmerksam, dass es Zeit war, sich in die Zelte zu begeben. Im Cafe wurden noch schnell Facebook- und Mailadressen mit den neuen Freunden vom Zeltplatz ausgetauscht und nach dem Duschen kehrte Ruhe auf dem Platz ein.

Weiter mit Samstag

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