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Musical „Pipi Langstrumpf“ 2015

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Mai 2015 – Pipi Langstrumpf erobert die Schalksburgschule!
Unter bewährter Leitung von Elvira Müller brachten die Schüler der Schalksburgschule ein weiteres Musical auf die Bühne: „Pipi Langstrumpf“
Chor und Theater-AG studierten dieses Musical ein und fieberten der Aufführung entgegen. Ende Mai war es endlich so weit – Premiere! Wie immer war die Turnhalle voll besetzt. Tosender Applaus belohnte die Sänger und Darsteller.

Ein Finale mit Pippi Langstrumpf
Die berühmte rothaarige Göre und ihre Freunde erobern die Theaterbühne der Schalksburgschule

Von Jannik Nölke / Schwarzwälder-Bote

Albstadt-Ebingen. Wer kennt sie nicht? Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, das kleine Mädchen mit den roten Zöpfen und den Sommersprossen. Ihre Geschichte hat die Theater-AG der Schalksburgschule in einer drolligen Aufführung in Szene gesetzt.

Wie man Räume putzt und dabei viel Spaß hat, indem man mit zwei Putzlappen an den Füßen durch den Raum schlitternt: Bärbel Göttling-Lebherz, Rektorin der Schalksburgschule, weiß es aus den Pippi-Langstrumpf-Geschichten und zeigt es den Gästen, die sich am Morgen in der Turnhalle eingefunden haben, ehe sie die 30 Kinder der Theater-AG begrüßt. Diese werden von fast 50 Chorsängern aus den Klassen eins bis vier begleitet als sie – ein fröhliches Lied auf den Lippen – auf die Bühne hüpfen: »Hey, hier kommt Pippi«.

Eva Maria Hirt und Leni Kurz haben es gut, denn sie dürfen in die Rolle der Pippi schlüpfen und dabei so richtig aus sich herausgehen. Die Geschichte kennt jeder: Sie beginnt damit, dass Pippi in ihr Haus, die Villa Kunterbunt, einzieht und neue Freunde – Tommi und Annika – kennen lernt. Mit ihnen geht sie auf den Jahrmarkt, wo der stärkste Mann der Welt auftritt. Der stärkste? Denkste! Pippi beweist, dass keiner stärker ist als sie. Das müssen auch die zwei Diebe erfahren, die nachts in die Villa Kunterbunt einzubrechen versuchen.

Allerdings hat auch Pippi ein Problem: Weil sie ohne Eltern in der Villa lebt, bekommt sie immer wieder Besuch von der Jugendamtsmitarbeiterin Frau Prysselius (Natalia Paprocki). Mit ihr, aber auch mit der Polizei, treibt sie viel Schabernack. Später besucht sie dann doch die Schule und demonstriert dort ihre grandios – schlechten – Rechenkünste: »Zwei mal Drei macht Vier – widdewiddewitt und drei macht Neune« – ein Lied, das jeder mitsingen kann.

Und dann kommt eines Tages ihr Vater von einer Seereise zurück und will Pippi mitnehmen. Frau Prysselius ist ganz schön geschockt, als sie ihn in einer Haferkiste antrifft – ab sofort will sie nichts mehr mit »Familie Langstrumpf« zu tun haben. Doch Pippi denkt nicht daran, mit ihrem Vater wegzufahren – sie bleibt lieber mit ihren Freunden zusammen an Land, und das findet sogar den Beifall der Dame vom Jugendamt.

Des Beifalls der Zuschauer in der komplett besetzten Halle können sich die Kinder und Chorleiter Martin Wäschle am Ende sicher sein – und haben Elvira Müller einen Herzenswunsch erfüllt, wie Bärbel Göttling-Lebherz erklärt: Die Regisseurin des Schultheaters wollte in ihrem letzten Jahr als AG-Leiterin und Lehrerin der Schalksburgschule unbedingt die freche rothaarige Göre auf die Bühne holen.


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