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Coaching4future

April 2013 – Coaching4future an der Schalksburgschule
Berufe, die mit Mathe, Informatik oder Technik in Verbindung stehen, haben bei Mädchen meist keine Chance und Buben haben sich oft auf der Schiene Mechatroniker festgefahren. „Wir wollen mit euch in eure Zukunft schauen“, haben Toni Gauder und Janine Kettering von „Coaching 4Future“ vom Bildungsnetzwerk Baden-Württemberg den Schülern der achten und neunten Klasse der Schalksburgschule angekündigt und gefragt, welche von sechs Themen wie ‚Lifestyle‘, ‚Arbeiten‘, ‚Menschen helfen‘ usw. sie besonders interessiere.
Wie weit sich das Berufsfeld allein um das Lieblingsthema Lifestyle erstreckt, ließ die zukünftigen und noch sehr unentschlossenen Berufseinsteiger staunen. „Was tragen wir im Winter 2013 ?“, fragte Christine Kettering und erklärte den Jugendlichen, welche große Rolle Mode und Textilien in Baden-Württemberg spielen. Mit einem Polohemd – wohl bewusst hatte sie einen angesagten heimischen Designer gewählt – zeigte sie die ganz grob gestrickte innere Schicht und die feine äußere – und dass es außen trocken bleibt, wenn man das Hemd mit Wasser besprüht.
Wie viel Technik dahinter steckt, ahnten die Schüler bis dahin nicht, lernten dabei gleichzeitig eine Vielzahl von Berufsbildern aus der Textiltechnik kennen.

Ungeschminkt gehen die wenigsten Mädchen außer Haus. „Schminke muss bei Stars HD-fähig sein, aber wie wird das aufgetragen?“, fragte die Referentin. „Wie beim Auto der Lack“ schlug ein Junge vor und lag damit genau richtig: Großflächig aus einer Airbrush lassen sich die Stars besprühen – wieder ist eine Menge Technik erforderlich. Dass Kosmetik noch immer an Tieren getestet wird, stößt die Schüler ab – „leider ist es so“ sagen sie. An der Universität Stuttgarter wurde mit der Firma Henkel künstliche Haut für Kosmetika-Tests entwickelt – und schon ist das Berufsbild des Laboranten im Spiel. „Unis sind große Ausbildungsstätten“ sagt Christian. Was an Technik notwendig ist, damit eine Babywindel innen trocken bleibt und wie es funktioniert, konnten die Schüler mit Feuchtigkeit bindendem, weißem Pulver ausprobieren.

„Das war eine tolle Präsentation!“ – „Die beiden machen das voll spannend“ – „Die erklären alles genau und bringen es lustig rüber“, waren Kommentare der Schalksburg-Schüler.
„Man muss mit einer Berufsausbildung nicht in einer Branche bleiben. Wir wollen zeigen, wie groß die Auswahl ist und den Schülern die Angst vor der Entscheidung für einen Beruf nehmen“, sagte Janine Kettering.

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