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„Hütten-Schul-Tage“ der Klasse 5

Oktober 2012 – Klasse 5 der Schalksburgschule „rückt zusammen“ – zwei Tage auf der Truchtelfinger Hütte.

Am Montagmorgen, beförderte ein Stadtbus Richtung Truchtelfingen die Klasse hinaus aus dem geregelten Schulalltag und dem städtischen Leben. Beim anschließenden Fußmarsch zur Hütte auf den Berg fror trotz der tiefen Herbsttemperaturen bald keiner mehr. Oben angekommen wurde zuerst die Hütte inspiziert und das Mittagessen mit vereinten Kräften selbst gekocht.
Das Einrichten und Verteilen der Schlafstätten, die Organisation des Hüttenlebens und die Erkundung des Geländes waren schon vor Tagen mit großer Spannung erwartet worden, denn Matratzenlager, Gasherd und -lampen, nur kaltes Wasser aus Fass und Kanister, als Heizung ein Holzofen und schließlich das externe Klohäuschen gehören ja nicht zu den alltäglichen Erfahrungen der Schüler.


Ein ortskundiger Waldarbeiter, Paul Beck, verriet am Nachmittag den Schülern den Standort der ehemaligen Burg Tailfingen, wusste die entsprechende Sage dazu und erklärte den fragenden Kindern die Ortsteile Albstadts aus der Vogelperspektive vom Schlossfelsen aus.
Bei Dämmerung am Lagerfeuer konnte jeder nach seinem eigenen Geschmack selbst das Abendessen zubereiten und sich dann beim Spieleabend in der gemütlich warmen Hütte mit den Klassenkameraden vergnügen.
Die von den Lehrerinnen vorgeschriebene Hüttenruhe um 10 Uhr wurde zwar noch von einer Gruppe säuselnder „Herbstwindgeister“ unterbrochen, doch nachdem sie und auch die Erschreckten sich wieder beruhigt hatten, schliefen alle gut ein …… und zwar so lange bis am nächsten Morgen der „Brötchenservice“, die hilfsbereite Mama Baldauf, an die Hüttentüre klopfte. Bis die Letzten aus ihren Schlafsäcken geschlüpft waren und die Zähne geputzt hatten war das Frühstücksbuffet schon aufgebaut und alle bedienten sich mit großem Appetit.
Während des Vormittags bekam die Klasse Besuch und Anleitung zu verschiedenen spielerischen Gruppenübungen von der Sozialpädagogin Frau Stotz, die die Klasse auch während des Schuljahres immer wieder begleiten wird.
Nach der Vesperpause war das Erledigen aller notwendigen Hüttendienste angesagt, die alle (fast) ohne Murren tadellos ausgeführt wurden!
Dann noch ein Gruppenfoto vor der Hütte, Fensterläden schließen, Gashahn abdrehen, Gepäck verladen, letzter Stubendurchgang, sorgsam verriegeln, Abmarsch zum Schafstall, wo schon bald die Eltern warten und …. „Also dann bis morgen wieder in der Schule!“ … leider schon vorbei die beiden „Hütten-Schul-Tage“!

Sabine Braun-Rist

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